Mittwoch, 31. Dezember 2014

Saxofon-Sounds auf schönen Scheiben



Erst vor Kurzem jährte sich der Geburtstag von Saxofonerfinder Adolphe Sax zum 200. Mal. Kaum ein Instrument wird stärker mit dem Jazz in Zusammenhang gebracht (weswegen es auch so gerne für Buchcover und Plakate verwendet wird). Nun ist es zwar nicht ganz so sperrig im Transport wie ein Piano, aber mit den Liveauftritten im eigenen Wohnzimmer ist es organisatorisch trotzdem nicht immer ganz einfach. Daher gibt es hier einige aktuelle Empfehlungen für Jazz (mainly) made in Munich, gespielt (und großenteils auch komponiert) von Saxofonisten (und natürlich vielen anderen hervorragenden Musikern):
Im Lauf des neuen Jahres erscheint die dritte CD von Stephanie Lottermoser und Band, wie gewohnt mit groovenden Sounds zwischen Pop, Soul und Jazz sowie dem Lead-Wechsel zwischen Saxofon und Gesang. Im Januar veröffentlicht Jason Seizer „Cinema Paradiso“ mit reduktionistisch-feinen Filmmusik-Interpretationen im neuen Quartett.
Bereit erschienen: „Mellowtonin“ von Johannes Enders mit vielschichtigem und abwechslungsreichem Quartett-Jazz. Außerdem: „The Sax and the Sea“, das erste solistische Album von Quadro Nuevo-Frontmann Mulo Francel. Ergänzt werden seine Saxofon-Improvisationen einzig um spontane Umgebungsgeräusche der recht originellen Aufnahmeorte in mehreren Ländern – immer dem (Meer-)Wasser auf der Spur. - Diese nur als einige wenige der spannenden Sounds, mit denen es sich bestimmt gut in das neue (Musik-)Jahr starten lässt!

Montag, 29. Dezember 2014

Porträt zu Lorenz Kellhuber in PianoNews 1/2015

In der aktuellen Ausgabe 1/2015 von PianoNews gibt es ein Porträt von mir zu dem jungen Berliner Jazzpianisten Lorenz Kellhuber: http://www.pianonews.de/index.php/ausgaben/2015

Sonntag, 21. Dezember 2014

Piano-Jazz auf schönen Scheiben



Klarer Fall: Live ist Jazz natürlich am besten. Da man zu Hause aber immer so schlecht eine eigene Bühne einrichten kann, und die ganze Organisation…hier also eine Auswahl aktueller schöner Jazz-Scheiben mit fast ausschließlich neu Komponiertem, eingespielt insbesondere an den Pianotasten (und natürlich vielen anderen interessanten Instrumenten).
Ladies first:
Die Berliner Pianistin Julia Kadel hat diesen Sommer mit ihrem Trio ein hochinteressantes Debut veröffentlicht: „Im Vertrauen“. Junger, moderner Jazz mit viel anspruchsvoller, freier Improvisation, Sinn für jeden einzelnen Ton und einem schon jetzt charakteristischen, bisweilen fast elegischen Trio-Sound.
Johanna Borchert, bis vor Kurzem vor allem bekannt von der Band “Schneeweiss & Rosenrot”, veröffentlichte diesen Herbst mit „FM Biography“ ihr erstes Album als Quartett-Leader. Mit Piano und Gesang entführt sie in ungewöhnliche Sphären irgendwo zwischen Pop, elektronischer Musik und Jazz.
Ebenfalls selbst komponiert und an den Tasten und Stimmbändern zum Klingen gebracht: „Fly Now“, das neueste Album der Stuttgarterin Olivia Trummer. Die im Trio eingespielten Songs sind vor allem in der Klangwelt von Pop und Jazz zu verorten.
Der aus Ravensburg stammende Rainer Böhm präsentiert auf seiner CD „Familia“ abwechslungsreiche Kompositionen von lyrisch-zart bis dramatisch-geladen. Aufgezeichnet wurden die Jazzstücke in Quartett-Formation.
Made in Munich: Altmeister und Ex-BR-Redakteur Joe Kienemann hat mit „Celebrating Life“ ein neues Trio-Album veröffentlicht, an dem Freunde von Modern Jazz-Sounds ihre Freude haben dürften. Ein Hoch auf das Leben mit dem Augenzwinkern der Altersweisheit.
Made in Munich II: Für ein groovelastiges Kontrastprogramm sorgt ab Januar „8 Cylinder“ von Matthias Bublath und seinem neuen Sextett. Einflüsse von Jazz, Funk, Blues und Gospel fließen ein in das Repertoire, eingespielt dieses Mal am Piano.
Made in Munich III: Und nun noch ein Ausflug in die junge Neo-Klassik, zur neuen Solo-CD des jungen Münchners Carlos Cipa. „All your life you walk“ ist eine wunderschöne, lyrisch-melodische Gesamtkomposition, wobei jedes der Stücke auch einzeln für sich stehen kann.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

„Livejazz in München“ in den Medien – Teil II



Hier gibt es noch mal einige (großenteils) gute Nachrichten zum Livejazzbuch in den Medien. Zwar gab es in der SZ nun bedauerlicherweise doch keine Erwähnung, dafür aber einen Beitrag in der Dezember-Ausgabe des Münchner Feuilleton (s. Foto).
Die Radio-Sendung auf Substanz FM vom 15.12. gibt es außerdem bis Ende der Woche zum Nachhören unter: https://soundcloud.com/radio-unterfahrt/unterfahrt-radio-hour-wiederholung-2014-12-15-210025
Und für Gewinnspielfans läuft die Buchverlosung bei „Der Musikjournalist“ noch bis 21. Dezember: http://www.dermusikjournalist.de/dies-das/102-dies-das/541-signiertes-buch-jazz.html

Samstag, 13. Dezember 2014

„Livejazz in München“ in den Medien



Nachdem gleich nach der Pressekonferenz im Mr B’s Ende Oktober der Münchner Merkur und in einem kleinen Beitrag die tz das Buch „Livejazz in München“ zum Thema gemacht haben, fand es nun auch Erwähnung im News-Teil der Jazzpodium-Ausgabe 12/14-01/15.
Einen aktuellen Online-Beitrag gibt es auf der mucbook-Seite: http://www.mucbook.de/2014/12/12/keep-jammin-live-jazz-in-muenchen/
Ebenso auf Erika Urbans Website „Der Musikjournalist“, wo es zusätzlich fünf Exemplare zu gewinnen gibt (ich durfte da auch meinen Namen reinschreiben :)). Die Verlosung läuft noch bis 21. Dezember: http://www.dermusikjournalist.de/dies-das/102-dies-das/541-signiertes-buch-jazz.html
Am Montag (15.12.) findet das Buch erstmals seinen Weg ins Radio, und zwar in die Unterfahrt Radio Hour von Substanz FM, moderiert von Stefan Erhardt. Sendezeit 21.00-22.00 Uhr, live zu hören gibt’s die Sendung dann hier: http://www.substanz-fm.com/#!programm/cb3i
Am 18.12. stellt Oliver Hochkeppel „Livejazz in München“ außerdem kurz in der Süddeutschen Zeitung vor.
Vielen Dank an alle, die berichten!

Und wo gibt es das Buch?
Natürlich online bei Verlag (www.muenchenverlag.de) und Händlern, außerdem zum sofort Blättern in über 20 Münchner Buchläden. Ganz zentral z. B. bei Hugendubel am Marienplatz und dem Musikladen Bauer & Hieber am Marienhof. Wie das aussieht: s. Foto - ich wollte immer schon mal ein eigenes Buch im Buchladen besuchen.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Livejazz im Advent



Es weihnachtet schon wieder, und wie könnte es das schöner tun als mit guter Musik? Klar, dass sich auch Münchens Jazzer hingebungsvoll um den Geist der Weihnacht kümmern.
Eine kleine aktuelle Auswahl:
Am heutigen Donnerstag gibt es im Jazzclub Unterfahrt Johannes Enders mit Quartett zu hören. Das Ensemble verhilft bekannten Weihnachtsliedern zu einem adäquaten Klanglifting in Sachen Jazz.
Zeitgleich jammt der junge Münchner Jazz im Rausch & Töchter, ganz traditionell in Begleitung von Glühwein und Plätzchen.
In der Advents-Konzertreihe des Night Clubs im Bayerischen Hof tritt am kommenden Sonntag Jazz- und Soulsängerin Alison Degbe in Quintettformation auf.
Und damit auch der Adventskalender einen ordentlichen Sound hat, gibt es von Pianist Chris Gall zu seinem in Kürze erscheinenden Solo Album das Stück „Yorke’s Guitar“ als 24-Youtube-Video-Türchen-Musik-Bausatz:

Samstag, 29. November 2014

JazzSalon im Heppel & Ettlich



Bereits seit November geben sich im Schwabinger Theater „Heppel & Ettlich“ wieder ausgezeichnete Jazzer die Klinke bzw. das Mikrofon in die Hand. Im JazzSalon des Saxofonisten und Pirouet-Inhabers Jason Seizer, einer Mischung aus Konzert und Talkrunde, geben sie jeden zweiten Mittwoch interessante Einblicke in ihre musikalische Welt.
Am vergangenen Mittwoch war der renommierte US-Pianist Marc Copland zu Gast. Zusammen mit Gastgeber Seizer, Bassist Henning Sieverts und Schlagzeuger Fabian Arends präsentierte er eine Auswahl von Jazzstandards, unter anderem „Invitation“, „In a sentimental mood“ und „Alone together“. In harmonisch und improvisatorisch anspruchsvollen, feinsinnigen Interpretationen brachte das Quartett die Stücke ausgesprochen wohlklingend zu Gehör. Sie würden sich in Gesellschaft weiterer Standards bestimmt auch gut auf einem Album machen. Anstelle eines zweiten Sets erfuhren die Zuhörer dann aus erster Hand mehr über Marc Coplands musikalischen Weg, zunächst als Saxofonist, seit seinen Zwanzigern als Pianist.
In der diesjährigen, zweiten JazzSalon-Saison bis April dürfen sich Jazzfans noch auf viele weitere interessante Gäste freuen. Und: Marc Copland und Jason Seizer werden demnächst, am 02. Dezember, im Duo auf der Bühne des Jazzclub Unterfahrt zu hören sein.