Sie stand schon auf Bühnen ganz anderer Größenordnung,
spielt Piano, singt und komponiert eigene, überwiegend eingängige Songs in
einem hörenswerten Begegnungsfeld zwischen Klassik und Jazz. Pianistisch in
beiden Bereichen ausgebildet, hat sie unter anderem mehrmals Bundespreise bei Jugend
musiziert sowie den Ingolstädter Jazzpreis 2014 eingeheimst. Für den musikalischen Feinschliff machte sie einige Zeit Station in New
York. Ihr aktuelles Album „Fly Now“, eingespielt mit Matt
Penman und Obed Calvaire an Bass und Schlagzeug sowie Gitarrist Kurt Rosenwinkel als Gastmusiker, ist bereits das fünfte.
Kurzum: Wenn Wahl-Berlinerin Olivia Trummer am Donnerstag in der Bar Gabányi
gastiert, lohnt sich der Besuch bestimmt!
Dienstag, 24. März 2015
Montag, 16. März 2015
Neues in der Welt des Saxofon-Jazz
Jazz aus formschönen Metallhörnern gibt es reichlich, hier
eine kleine aktuelle Auswahl:
Neu und in jeder Hinsicht frisch im März ist „Now“ von
Angelika Niescier im neuen Trio mit zwei italienischen Co-Musikern an Akkordeon
und Kontrabass. Direkt aus Köln in die Kopfhörer und Lautsprecher der Welt. Aus
der gleichen Ecke, bereits seit Herbst auf LP, dafür aber gleich mit zwei
Saxofonen: „Schmid’s Huhn“ von Stefan Karl Schmid und – genau – Leonard Huhn. Alles
so deutsch?
Da gäbe es noch eine hörenswerte Huldigung an Charlie
Parker, eingespielt von Rudresh Mahanthappa – ganz recht, Eigenkompositionen,
diese aber auf der Basis von Elementen aus Parker-Stücken, und daher betitelt
mit „Bird Calls“. Seit Februar in den Plattenläden der Welt – und überall
sonst. Das gilt auch für die Klänge von Marius Neset, in dessen Stücken auf dem
neuen Album „Pinball“ unter anderem eine ordentliche Portion norwegischer
Folklore-Einfluss zu hören ist.
Sonntag, 8. März 2015
Aktuelle Beiträge in sonic 2/15
In der aktuellen Ausgabe 2/15 des Musikmagazins sonic gibt es einige Beiträge von mir zu den Trompetern Dusko Gojkovic und Paolo Fresu sowie zu der Klarinettistin Rebecca Trescher.
Freitag, 6. März 2015
Olivier Carole in bassquarterly
In der März/April-Ausgabe (2/15) von bassquarterly gibt es
einen Beitrag von mir zu dem französischen Bassisten Olivier Carole.
Mittwoch, 25. Februar 2015
„münchen swingt“ geht in die elfte Runde
„münchen swingt“ heute zum elften Mal. Bei dem Konzertabend
im Carl-Orff-Saal des Gasteig sorgen über 20 Münchner Jazzer für Swing-, Blues-
und Bebop-Sounds. Sie feiern die Anfänge des Jazz in München, vor allem auch
als Gegenströmung zur NS-Mentalität, und dieses Jahr zugleich „70 Jahre Jazz in
Germany“. Mit dabei: Trompeter Heinz Dauhrer mit der Veterinary Street Jazz
Band und der Wine and Roses Swing Society, Saxofonist Stephan Holstein mit
Quintett und Trompeter Dusko Gojković mit einer elfköpfigen Munich All
Stars-Besetzung, bei der u.a. Joe Kienemann, Carolyn Breuer und Stephanie
Lottermoser mit von der Partie sind. Moderiert wird die Veranstaltung wie
gehabt von ihrem Initiator, dem Jazzpromoter, Produzenten, Regisseur und
Filmemacher Peter Wortmann.
Donnerstag, 19. Februar 2015
Start für die Jazz-Gesprächskonzert-Reihe JAM:M im Gasteig
Am heutigen Donnerstag startet in der Black Box im Münchner
Gasteig unter dem Titel „Jazz Masters München (JAM:M): jazz and talk“ eine
mehrteilige Gesprächs-Konzert-Reihe zum Thema Jazz. Umgesetzt wird sie von
Pianist Andreas Kissenbeck, Schlagzeuger Michael Keul und Studenten des
Jazzinstituts an der Hochschule für Musik und Theater (HfMT). In der heutigen
Auftaktveranstaltung geht es mit „Blues and Roots“ zunächst einmal in Richtung
Vorläufer des Jazz. Freuen darf man sich in den kommenden Wochen außerdem auf
„Latin Jazz“, „Jazz im Film/Film im Jazz“ und „The vocal side of Jazz“. Es wäre
keine Jazzreihe, gäbe es nicht im Anschluss noch (mehr) Konzerte. Am 30. April treten
die US-Jazzer Tia Fuller, Sean Jones, Shamie Royston, Mimi Jones und Rudy
Royston zusammen mit dem U.M.P.A. Jazz Orchestra der HfMT auf. Am 03. Mai
können sich Interessierte dann anhören, was junge Münchner Jazzer von den
US-Dozenten in deren Master Classes gelernt haben. Mehr Infos gibt es hier: http://www.gasteig.de/veranstaltungen-und-tickets/veranstaltungen/jazz-and-talk-blues-and-roots-.html,v34343
Mittwoch, 11. Februar 2015
Mingus’ Jazz-Wunderwelt in der Kongressbar
(Nicht nur) Für Fans der Musik von Charles Mingus, einem der
einflussreichsten und in Sachen Kompositionen produktivsten Bassisten des amerikanischen Jazz, gibt es seit November letzten Jahres eine interessante
Konzertreihe in der Kongressbar. Die jungen Münchner Jazzer Julian Hesse,
Matthieu Bordenave und Lukas Jochner an Trompete, Saxofon, Klarinetten und
Posaune und ihre drei Musikerkollegen Claus Raible, Jerker Kluge und Martin
Kolb an Piano, Bass und Schlagzeug haben sich in der Formation „Mingus in
Wonderland“ zusammengefunden, um einer enormen Spannbreite von Kompositionen
des US-Bassisten live den richtigen Groove zu verleihen. Die nächsten
Februar-Termine: 11.02. und 18.02.
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